Positionspapier der AG Lungensport zum Stellenwert ambulanter, gerätegestützter Trainingstherapie bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen

Veröffentlichung in der Zeitschrift Pneumologie, Mai 2016:

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0042-105898.pdf?update=true

Menschen mit einer chronisch obstruktiven Atemwegs- und Lungenkrankheit haben unter körperlichen Belastungen schnell Atemnot

und weichen Belastungen deshalb häufig aus: Oft ist der Weg zu weit, die Tasche zu schwer, die Treppe zu hoch. Man gerät schnell außer Atem, muss stehen bleiben und erst einmal Luft schöpfen. Vieles im tagtäglichen Leben wird anstrengend, die Unsicherheit nimmt zu und die soziale Anbindung geht immer mehr verloren. Ein Teufelskreis. 

Neben der medikamentösen Therapie ist vor allem die Bewegungstherapie in Form eines kontinuierlich durchgeführten, speziell auf die Erkrankung ausgerichteten körperlichen Trainings ausschlaggebend für den Behandlungserfolg. Ziel ist es, die Belastbarkeit der Patienten und damit ihre Lebensqualität dauerhaft zu verbessern, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen.

10 Gründe für die Teilnahme am Lungensport:

  1. Verbesserung von Kraft und Ausdauer
  2. Verbesserung von Flexibilität und Koordination
  3. Erhöhung der Leistungsfähigkeit
  4. Reduzierung von Atemnot
  5. Verbesserung der Alltagsbewältigung
  6. Freude an der Bewegung
  7. Abbau von Ängsten
  8. Stärkung des Selbstbewusstseins
  9. Stärkere soziale Einbindung durch gemeinsame Aktivitäten
  10. Verbesserung der Lebensqualität